Am 23.04.2015 beteiligte sich das zdi-Zentrum Kreis Kleve zum ersten Mal am Girls‘ Day. Im Schülerlabor „Energie“ stellten die Mädchen Farbstoffsolarzellen her und testeten anschließend die Funktionsfähigkeit. 

Kleve, 23. April 2015: Wie funktioniert eine Farbstoffsolarzelle? Und welche Rolle spielen dabei Tee und Saft? Das konnten sechs Girls‘ Day-Teilnehmerinnen in einem Workshop im Schülerlabor „Energie“ herausfinden. Nach einer theoretischen Einführung in die Themen „Energie“ und „Solarenergie“ ging es los. Jedes Mädchen baute eine eigene Farbstoffsolarzelle.

Farbstoffsolarzellen wurden in den 90er Jahren von Prof. Michael Grätzel entwickelt. Passend zum Erfinder werden diese Solarzellen auch als „Grätzelzellen“ bezeichnet. Mit Hilfe organischer Farbstoffe wird in einer Art technischer Fotosynthese Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt.

Nach der erfolgreichen Herstellung der Solarzellen mit Hibiskustee, Johannisbeersaft und Holundersaft, konnten sich die Mädchen während einer Besichtigung des Klimahauses von der Laborarbeit erholen. Im zweiten Teil des Kurses wurde zunächst die Funktionsweise der Farbstoffsolarzellen erläutert. Anschließend wurden die selbst hergestellten Solarzellen in verschiedenen Versuchen auf ihre Funktionsfähigkeit getestet.

Das Schülerlabor an der Hochschule Rhein-Waal wurde im Rahmen des aus dem EFRE ko-finanzierten operationellen Programms für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschaffung“ 2007-2013 ausgewählt.