Kleine Forscher der Grundschule Rindern besuchten das Klimahaus an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve

Kleve/Kamp-Lintfort, 11. November 2014: Eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler der Johanna-Sebus-Grundschule in Kleve-Rindern staunten nicht schlecht: Sie konnten bei ihrem Besuch des Klimahauses der Hochschule Rhein-Waal tropische Früchte wie Bananen und Papayas ernten und probieren. Das feucht-warme Klima im Klimahaus zeigte den Kindern auch deutlich, warum Bananen in den tropischen Regionen Südamerikas, Afrikas und Asiens beheimatet sind. Die an Stauden hängende Frucht braucht warme Temperaturen über 20 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Wachsen.

Melanie Thom, eine Studentin des Studiengangs „Frühkindliche Bildung“ der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, zeigte den Kindern zunächst den Weg einer Frucht von der Bananenplantage in Afrika bis in den Supermarkt und stellte dann die Bananenstaude mit all ihren Besonderheiten vor.

Im Anschluss experimentierten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Barbara Maué vom Haus der kleinen Forscher und Martina Bracht-Nienaber, Projektkoordinatorin des zdi-Zentrums Kreis Kleve cleverMINT im Schülerlabor „Energie“. Die Kinder konnten mit einem Stärketest nachvollziehen, in welchen Lebensmitteln wenig oder viel der Stärke enthalten ist.

Der Projekttag wurde durch die Kooperation von Hochschule Rhein-Waal, Schülerlabor des zdi-Zentrums Kreis Kleve und Haus der kleinen Forscher im Kreis Kleve ermöglicht. Das Netzwerk hat das Ziel, junge Menschen entlang der gesamten Bildungskette für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.